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Eiweißbrot und Proteinshakes – macht Eiweiß schneller schlank?

Während Fett und Kohlenhydrate in so gut wie jeder Diät schlecht gemacht werden, hat Eiweiß immer noch einen Freibrief. Eiweißreiche Lebensmittel gelten als chic, doch für was braucht unser Körper überhaupt Eiweiß?

Wofür ist Eiweiß wichtig?

Jede Zelle des menschlichen Körpers enthält Eiweiß. Eiweißstrukturen bestimmen vielfach die Funktion und Struktur des Körpers. Sie sind in Organen, Muskulatur, Zellwänden, Enzymen, Bindegewebe, Haut, Haare, Nägel, Plasma, Antikörpern, Hormonen etc.

Woraus besteht Eiweiß?

Eiweiß wird auch Protein genannt und setzt sich aus verschiedenen Aminosäuren zusammen. Es gibt viele verschiedene Aminosäuren, allerdings sind 8-10 davon essentiell. Sind sie in ausreichender Menge in einem Lebensmittel enthalten spricht man von einer hohen Eiweißwertigkeit des Lebensmittels. Durch Kombination verschiedener Eiweißquellen wird sichergestellt, dass der Körper auch alle notwendigen Aminosäuren erhält.

Wie viel Eiweiß braucht der Mensch?

Der tägliche Bedarf an Eiweiß liegt bei circa 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht (Normalgewicht). In Einzelfällen kann mehr Eiweiß sinnvoll sein, etwa bei Kraftsportlern. Besonders hier gilt es, fettarme Eiweißquellen zu nutzen, um die Gesundheit nicht zu gefährden. Eine exzessive Eiweißzufuhr sollte vermieden werden, da sie langfristig die Nieren schädigen kann.

Reicht das Eiweiß in unserem Essen?

Der tägliche Bedarf an Eiweiß kann sehr gut über eine ausgewogene Ernährung zugeführt werden. Eiweißshakes oder Eiweißbrot sind hier nicht notwendig.

INFO: Eiweißbrot heißt so, weil es weniger Kohlenhydrate, dafür mehr Eiweiß durch Samen und Kerne enthält. Das bedeutet aber auch, dass es fettreicher und damit kalorienreicher ist. In Anbetracht der Konsistenz (sehr weich und fluffig) ist es tendenziell eher so, dass man mehr davon isst, als von normalem Brot. Für die Gewichtsreduktion ist aus unserer Erfahrung wichtiger, wie viel man isst, und nicht, ob Brot durch Eiweißbrot ersetzt wird.

Kohlenhydrate – sind sie wirklich böse Dickmacher?

Zucker, Weißmehl, Semmerl. Naturreis, Vollkornbrot, Haferflocken. Kohlenhydrate sind nicht gleich Kohlenhydrate. Genauso wenig kann man sie in dieselbe Schublade stecken.

Sind Kohlenhydrate Dickmacher?

Kartoffeln, Nudeln und Brot sind als Dickmacher verschrien. Dabei vergisst man oft, dass es lediglich um die Menge und die Qualität geht. Kohlenhydrate sind gute Energielieferanten, vor allem wenn man sie in Form von komplexen Kohlenhydraten, also Vollkornprodukten zu sich nimmt.

Aber zuviele Kohlenhydrate sind schlecht, oder?

Genau, die Dosis macht das Gift. Kohlenhydrate bestehen aus vielen einzelnen Zuckermolekülen. Werden diese nicht verbrannt, speichert sie der Körper. Da er nur ganz wenig davon in Leber und Muskeln als Glykogen speichern kann muss der Rest anderweitig gespeichert werden. Der Rest wird also in Fett umgewandelt und landet an Bauch, Hüfte und Oberschenkeln.

Darf ich also weiterhin Kohlenhydrate essen?

Wir empfehlen einen bewussten Umgang mit kohlenhydratreichen Lebensmitteln. Brot, Nudeln, Kartoffeln, Reis und Getreideprodukte sind wertvolle Lebensmittel und können mittags und abends gegessen werden, solange man sich an eine bestimmte Menge hält. In >resize-Plänen werden Sie also immer Kohlenhydrate finden, und es funktioniert!

Gesund Grillen im Sommer

Grillen ist nicht automatisch ungesund. Es kommt stark auf die Auswahl der Lebensmittel an, die am Griller landen und natürlich auf die Menge. In geselliger Runde und mit sehr viel Abwechslung an Speisen ist es nicht so einfach, den Überblick zu behalten aber es ist möglich.

Wurst oder Fleisch?
Der Punkt geht eindeutig ans Fleisch. Denn hier sieht man das Fett und man kann es wegschneiden, bei der Wurst geht das nicht. Wählen Sie fettarme Fleischsorten und Sie sind auf der sicheren Seite.

Senf, Ketchup oder Sauce?
Senf ist zu gegrilltem Fleisch eine kalorienarme Ergänzung. Ketchup ohne Zuckerzusatz oder mit Stevia kaufen. Saucen aus Naturjoghurt, etwas Sauerrahm und Kräutern, Knoblauch, etc. selber zubereiten. Finger weg von Cocktailsaucen, Mayonnaise-Saucen und Kräuter-Knoblauch-Butter.

Grillkäse besser als Fleisch?
Leider nein. Grillkäse "quietscht" zwar gerne und wirkt trocken, hat es aber ganz schön in sich. Um den Käse zu entschärfen: machen Sie Halloumi-Gemüse-Spieße, so hält sich der Käse pro Portion in Grenzen.

Brot, Maiskolben, Folienkartoffel oder doch Kartoffelsalat?
Suchen Sie sich beim Grillen eine Kohlenhydratbeilage aus und greifen Sie nicht ständig in den Brotkorb, um die restlichen Saucen aufzutunken. Eine gute Menge wäre: 4 EL Kartoffelsalat oder 1 Faust großer Folienkartoffel oder ein Stück Brot in der Größe der Handfläche.

Gemüse, Gemüse, Gemüse
Vergessen Sie beim Grillen nicht aufs Gemüse. Essen Sie Grillgemüse als Beilage oder bereiten Sie Fleisch-Gemüse-Spieße vor. Bereiten Sie verschiedene Salate zu und marinieren Sie mit wenig Öl. Dann ist Salat zum Sattessen ideal.

 

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